Meine Arbeiten bestehen meist aus Acryl, Kohle, Papier, Kreide, Tusche und Baustoffen. Materialien, die Spuren tragen und sich widersetzen. Ich schichte, überdecke, reiße auf und füge neu zusammen.

 

Mixed Media ist für mich kein Stil, sondern eine Haltung: Dinge dürfen sich begegnen, auch wenn sie nicht zusammengehören. In der sanften Collage als Untergrund finden Fragmente zueinander, ohne sich erklären zu müssen. Manches verschwindet, anderes bleibt – oft unerwartet.

 

Meine Malerei ist abstrakt, aber nicht beliebig. Sie entsteht im Prozess – langsam, tastend, oft widersprüchlich. Ich ringe mit  meinem Gegenüber - verliere mich, finde Ansätze wieder und verwerfe sie erneut.

Ein Bild ist für mich kein Produkt, sondern ein Zustand, der sich entwickelt. Manche Arbeiten entstehen langsam, fast widerständig.

Ich folge keinem festen Plan, lasse mich treiben, reagiere auf das, was im Moment entsteht, dorthin, wo das Bild beginnt, sich selbst zu behaupten. Hochwertiges Material, Spur und Zufall sind dabei ebenso wichtig wie Zweifel, Entscheidung und Kontrolle.

Was sichtbar wird, ist nicht das Ziel, sondern eine Spur des Weges.

 

Im Auftrag oder auf Abruf zu arbeiten liegt mir nicht, da mich Serien oder gleichförmige Produktion nicht interessieren.

Jedes Bild bekommt die Zeit, die es braucht – auch wenn das bedeutet, dass wenig entsteht.

 

Im Frühling 2026

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

Claudia